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Montag, 27. September 2010

New Home, New City, New Life

Nach der wohl längsten Pausen zwischen meinen Beiträgen, melde ich mich zurück mit einem Vorgeschmack meiner neuer Wohnung.
Meine neues Zuhause ist Hamburg. Gegen mein Zuhause in einem kleinen, ostfrisischem Provinzdörfchen habe ich es gern getauscht. Die Möglichkeiten sind, für mich als ehemaliges Landei, jeden Tag wieder riesig und kaum fassbar. Aber ich gewöhne mich gerne und ziemlich schnell daran.
Besonders freue ich mich darauf mein gesamtes Geld in Klamotten zu stecken und den Rest des Monats von Haferflocken mit Miclh+Kakao zu leben. An Inspirationsmöglichkeiten fehlt es den Hamburgerinnen nicht....
(Der Stuhl ist aus meinem neuen Lieblingsmöbelhaus "Die Wäscherei" in der Jarrrestraße. Näheres folgt in Kürze...)

Donnerstag, 29. Juli 2010

Sanaa for Dior

Mann könnte denken es handle sich hier um eine Kollaboration mit einem angesagten östlichen Trendlabel. Ist es aber nicht!
Es geht um Architektur. Die beiden Herrschaften auf dem Foto heißen Ryue Nishizawa und Kazuyo Sejima (rechts). Vor 15 Jahren haben sie in Tokio das Architektur-Büro Sanaa (Sejima and Nishizawa and Associates) gegründet und wurden jetzt mit dem Pritzker-Preis ausgezeichnet - man könnte sagen, sie haben die Weltmeisertschaft in Architektur gewonnen.
Zu ihren Refrenzen zählen die beiden Mittfünfziger Bauten wie das Rolex Learning Center in Lousanne oder das New Museum of Contemporary Art in New York. Sie haben aber vor allen Dingen - und darum geht es hier - das Christian Dior Building in Tokio entworfen. Im Jahr 2003 wurde es erbaut und steht in der "most fashionable Street",  der Omotesando Avenue. Oder auch die Champs Elysee von Tookio genannt. Es bilden Gucci, Louis Vuitton, Fendi, Loewe, Celine und eben Dior eine Nachbarschaft.

Dienstag, 6. Juli 2010

Right back!


Angemeldet hatte ich es ja nicht, aber ich war im Urlaub und deswegen kam auch solange nichts mehr von mir. Genauer gesagt seit einer Woche!
Zwischen essen, in der Sonne brutzeln und sogar wandern, hab ich mich mal so gar nicht um klamottentechnisches gekümmert. Wäre aber auch nicht anders gegangen. Die italienische Sonne hat so dermaßen gebrannt, dass alle Kleidungsstücke die nicht halbdurchsichtig und hell waren, sowieso nicht in Fragen kamen.
Shoppen war ich trotzdem, meine Ausbeute werde ich dann noch an anderer Stelle vorführen.
Eigentlich wollte ich vor allem Schuhe kaufen, in Hülle und Fülle. Hohe Schuhe, flache Schuhe, Sandalen und Ballerinas und alle anderen die ich finden würde. Habe ich auch gefunden, meistens in wundervoll, weichem Leder. Italien eben! Probleme gab´s trotzdem. Von 100 Paaren waren 99 nicht in meiner Größe da (immer zu klein) und 1 in meiner Größe, aber TROTZDEM zu klein. Die haben da andere Tabellen, denke ich. Vielleicht habe ich ja in Italien Schuhgröße 56.
Den Glauben habe ich aber erst verloren, als ich DIE Schuhe gefunden habe. DIE Schuhe, auf die ich schon mein Leben lang gewartet habe. Beige Pumps in butterweichem Leder mit vorne zwei kleinen Minischlössern in Gold und einfach nur perfekt. Ich habe dann kurz zu Gott gebetet und mich bekreuzigt um dann ganz mutig und hoffnungsvoll zu der Verkäuferin zu gehen. Die hat mir die Schuhe dann aus der Hand genommen, sich zu ihrer Kollegin umgedreht und irgendwas auf italienisch gequasselt. Dann lächelt die Andere leicht, guckt mich an und sagt: "Nein, Größe 41 haben wir nicht - das Größte ist 38,5!" - Ah, okay, 38,5. Ich hätte es wahrscheinlich sogar probiert, aber der Schock saß zu tief und ich habe fluchtartig das Geschäft verlassen. Wiederkommen und trotzdem probieren wäre zu peinlich gewesen. Ich habe dann auch aufgehört nach meiner Größe zu fragen, geschweige denn, überhaupt Schuhe zu suchen. Seit diesem Tag glaube ich übrigens auch, dass meine Füße circa die Größe von Europaletten haben müssen und ich meine Schuhe wohl lieber im Spezialhandel für Basketballer kaufen sollte.
Um das Trauma zu beenden, muss ich jetzt schnell wieder Schuhe in Deutschland kaufen. Am besten in Größe 42, dann bin ich gezwungen zu sagen "Nein, tut mir Leid, die hier sind VIEL zu groß, ich brauche Größe 41, die ist ja schließlich noch KLEI-NER (Ganz langsam und laut aussprechen, damit alle im Laden es hören)."
(Auf dem Bild trage ich ein Kleid von GAP, Schuhe von Birkenstock und die Tasche ist vintage)

Montag, 14. Juni 2010

Patriotismus in Schuhform

( Schuhe Birkenstock, Nagellack - YSL, Hose - 7)

Samstag, 22. Mai 2010

Jährlich grüßt das H&Murmeltier!


Eigentlich war ich immer der Meinung mich ziemlich schnell mit einer Alternative anzufreunden oder gar das Erstbeste zu greifen, wenn ich nichts Besseres finde. Nach dem Motto: Nach dem Kauf, ist vor dem Kauf!
Aber ich kann mich um Gottes Willen nicht mit der 4,95€-JEDER-wird-sie-tragen-Bikini-Kampagne vom großen Schweden einlassen.
10Tacken für einen Bikini? Ich kauf zehn, zieh die übereinander an und entblättere mich sobald ich jemanden mit dem Gleichen sehe. Ha! Hättste gern H&M-Salesmanagement!
Drei Jahre kämpfe ich mittlerweile ehrfürchtig gegen den H&M-Bikinioverflow der JEDEN Sommer stattfindet und auch nächstes Jahr stattfinden wird. Bisher habe ich diesen leider immer kurz vor dem Ziel aus unerfindlichen Gründen aufgegeben.
 Also gut, ich bin nun seit 2 Monaten wieder verzweifelt auf der Suche nach einer Alternative, nach einer Bezahlbaren bitteschön! Jetzt, nach gefühlten 200 durchstöberten Onlineshops, den Gang in ALLE Geschäfte die mir einfiehlen die Bademoden verkaufen KÖNNTEN und einer kurzen Überlegung, vielleicht selbst einen zu nähen (hab ich beim zweiten Gedanken auch schnell wieder vergessen) - bin ich jetzt eine selbsternannte Bikiniexpertin und möchte in die Welt schreien: Warum in Hergotts Namen kosten alle schönen Bikinis mindestens soviel wie eine Acne-Jeans? Kann mir das jemand sagen, wieso ich für einen halben Quadratmeter "Schnelltrocken-Stoff" ungefähr 200€ berappen soll?
Mein Endgegner, der Urlaub (und die damit verbundene Zeitknappheit um weiter zu suchen) ist noch nicht überwunden - aber ich bin mit der angesammelten Wut, dem unerbittlichen Willen und der guten Sternenkonstellation bestens gewappnet!! Glück brauche ich nicht - aber wünscht mit Erfolg! (Foto via H&M)

Samstag, 27. März 2010

Die Sache mit der Kleiderwahl

Es beginnt mit einem freundlichen "Ich brauche noch einen kleinen Moment", dann folgt etwa 10 Minuten später ein "Mmmh also ganz so zufrieden bin ich doch nicht mit meiner Kleiderwahl". Weitere 20 Minuten später, in denen etwa 5 mal das Outfit gewechselt wurde, ist nur noch verzweifeltes Selbstmitleid zu vernehmen. Zwischendurch wird mehrere Male festgestellt, wie dick man einfach ist und natürlich darf niemals der Satz fehlen: " Ich glaube ich bleibe doch besser zu Hause!".
Dieses Szenario konnte wahrscheinlich jeder von uns schon einmal live mitverfolgen. Meist ist es, trotzdem es Zeit kostet, irgendwie immer amüsant. Nichts desto trotz zeigt es, dass manche Menschen mit ihrem Äußeren keineswegs zufrieden sind. Aber gerade das macht die Schönheit aus, denn nur durch ein selbstbewusstes Auftreten zieht man die Blicke auf sich.
Zum Abschluss möchte ich noch hinzufügen, dass ich nur einmal in meinem Leben aufgrund von nicht passender Kleidung einen hysterischen Anfall bekommen habe. Wie das jetzt zu beurteilen ist muss jeder selbst mit sich aus machen. (Foto via )

Freitag, 19. März 2010

Monogamie heute?! Ganz ehrlich nee!

Für Kinder ist ein sehr beliebtes Spiel: Vater, Mutter, Kinder. Für Einige gestaltet sich dieses Rollenspiel nicht nur als ein Fantasieakt, sondern viel mehr als eine Art Zukunftsplanung.
Die Vorstellung sieht dann folgendermaßen aus: mit Mitte 20 heiratet man seinen absolut umwerfend aussehenden, intelligenten Traummann, bekommt 2 Kinder, wohnt in einem schönen Haus und fährt ein schnelles Auto. Bis zum Rest seines Lebens führt man eine vollkommen erfüllte Ehe. Gut, als Kind muss man auch mal Träume haben. Das Erstaunliche ist nur, dass viele erwachsene Frauen es immer noch nicht geschafft haben den Tatsachen ins Auge zu sehen. Trotz einer stetig anwachsenden Scheidungsrate, sehen sie sich dazu in der Lage die perfekte Monogamie zu verkörpern. Ganz ehrlich Mädels, wacht auf! Davon ganz abgesehen muss man sich der heutigen Gesellschaft anpassen und die lässt es ganz sicher nicht zu sein ganzes Leben nur an einem Ort zu verbringen. Ich für meinen Teil finde es sowieso viel interessanter neue Lebenssituationen zu beginnen und die Frage nach Kinder kann ich ganz klar mit nein beantworten.

Montag, 22. Februar 2010

"Kauft keine Kleider mehr!"

Das forderte Punk-Queen Vivienne Westwood nach ihrer Modenschau in den königlichen Gerichtshöfen in London. Sie wolle damit, so der Pressedienst dpa, etwas gegen den Klimawandel und den Konsumismus tun.
 «Ich will den Leuten einfach sagen: Kauft keine Kleider mehr! Warum sollten wir das Geschenk des Lebens nicht bewahren, solange wir es noch haben?» erklärte sie sich
Um die Umwelt zu schützen, sollte man jedoch vielleicht beim unnützen Luxus anfangen.  Denn ob man jetzt für 10€ ein T-shirt beim Schweden kauft, oder eins für 200€ vom Designerlabel - anziehen müssen wir uns ja doch!
Bitte nicht die Mode in den Klimawandel ziehen, die kann am wenigsten was dafür!

(Fotos via londonfashionshow.co.uk)

    Donnerstag, 4. Februar 2010

    Die elektrische Liebeserklärung

    Im Zuge der Globalisierung wird alles viel schneller und hektischer. Die Medien und die Elektronik nehmen einen immer größeren Teil in unserem Leben ein. Heutzutage ist es selbstverständlich Kommunikation mittels SMS oder Email zu führen. Solche Veränderungen können natürlich auch nicht spurlos an unserem Liebesleben vorbei gehen. Früher galt es als unheimlich romantisch Liebesbriefe geschrieben zu bekommen. Ich denke da kann jeder sehr gut drauf verzichten, aber dennoch ist das, was heutzutage als ultimativer Vertrauensbeweis gilt, für mich äußert fragwürdig. Denn Fakt ist, dass bei den meisten Menschen selbst die Zahnpflege nicht ohne Elektronik zu bewältigen ist. Deswegen liegt es nah, dass das wahrscheinlich tollste Geschenk, was man seinem Partner machen kann, ein Zahnbürstenaufsatz ist und ob das so romantisch ist?! 
    Also Ich weiß ja nicht. Ein Hinweis für meinen potentiellen Traummann: ich will keine Zahnbürste mir reicht, fürs Erste, eine Kleinigkeit von Tiffany.

    Freitag, 29. Januar 2010

    Strange Beauty

    Im Brigitte-Zeitalter kriegt man in den Medien immer mehr Umdenken mit. Der O-Ton ist wohl, dass die Designer sich nicht von ihren Schablonen verabschieden werden. Gott sei es gedankt.
    Ich mag es vielleicht schonmal gesagt haben; aber diese ganzen Hochglanzzeitschriften glänzen doch wohl deshalb aus "dem Inneren" weil sie uns Frauen etwas zeigen wovon wir schwärmen können/wollen.
    Manchmal missbrauche ich sogar ein Editorial als Motivationshilfe um vom Couchpotatoe dasein loszukommen - und es klappt, wenigstens für 2 Wochen.
    Es gibt meiner Meinung nach aber auch eine B-Seite und wie beim Gebrauch von Genussmitteln ist es die Dosis die bestimmt.
    Mit dieser Meinung habe ich also diese obenstehenden Bilder gefunden und finde, dass man offener für fremde Schönheit wie rote Haare oder Sommersprossen sein sollte - und auch mollige Models sollten ihre Bühne bekommen (solange es kein Freifahrtsschein zum endlosen essen wird).
    Fotos via sincerelyjouls.blogspot.com, lookbook.nu