Oft stelle ich mir die Frage, was Emanzipation für unsere heutige Gesellschaft bedeutet. Ich meine wir leben in einem Land, in dem Frauen längst nicht mehr nur am Herd stehen müssen, in dem mehr Mädchen als Jungen ihr Abitur machen und darüber hinaus werden wir von einer weiblichen Bundeskanzlerin repräsentiert.
Die Frage, ob es heute überhaupt noch nötig ist für die Gleichberechtigung von Mann und Frau zu kämpfen, kann ich leider nicht beantworten. Allerdings besteht kein Zweifel, dass ohne den unermüdlichen Einsatz einiger Damen ,wir es nie so weit gebracht hätten. Eine der ganz großen Wegbereiterinnen war Coco Chanel.
Von dem Korsett hat sie uns zwar nicht befreit, nichts desto trotz hat sie Mode geschaffen, die zeigte, dass Mann und Frau auf einer Stufe stehen. Darüber hinaus kreierte sie Kleidung, die ganz ohne shi shi und tam tam auskam. Das von Coco repräsentierte Image, einer ernst zunehmenden Frau, ist auch heute noch maßgebend. Ich persönlich bin sehr dankbar, für Frauen wie Mademoiselle Chanel, denn ohne sie, hätte wahrscheinlich keiner von uns einen fabulösen Auftritt im Kleinen Schwarzen hingelegt.
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Mittwoch, 9. Dezember 2009
Wie kann man nur so dünn sein...
...und gleichzeitig so unglaublich schön. Längst überfällig haben ich und meine Freundinnen gestern unsere eigene "Coco Chanel - Beginn einer Leidenschaft"-Premiere gefeiert.
Mein Fazit: Wieder einer dieser Filme, während denen man sich vornimmt, sich die Haare zu schneiden, sich einen Stil anzueignen der mal völlig neu ist und nebenbei sein Talent zum Nähen zu entwickelt und vor allem wird bald mal so richtig abgenommen. Aber man kommt ja schnell wieder auf den Boden der Tatsachen und so ist das einzige was Coco und mich verbindet - wohl irgendwie gar nichts! Obwohl, ich hatte ja mal kurze Haare...
Als noch großer Wirbel um den frisch premierten Film herrschte, wusste ich nie so recht woher die Aufregung um die Hauptdarstellerin Audrey Tautou kam. Ein hübsches Mädchen - ja, und diese französische Eleganz hatte sie sicher auch auf den Kinowerbungen ausgestrahlt - aber auf den Zug der fassungslos Begeisterten bin ich nie aufgesprungen.
Dass es sich um eines dieser Phänome handelt, dass Menschen wegen ihrer Mimik und Gestik (wie Sarah Jessica Parker in SATC) einfach zu unvergleichbaren Menschen werden und man auf einmal alles an ihnen tolleriert und einfach entzückend findet - konnte ich ja nicht ahnen!
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