Samstag, 22. Mai 2010

Jährlich grüßt das H&Murmeltier!


Eigentlich war ich immer der Meinung mich ziemlich schnell mit einer Alternative anzufreunden oder gar das Erstbeste zu greifen, wenn ich nichts Besseres finde. Nach dem Motto: Nach dem Kauf, ist vor dem Kauf!
Aber ich kann mich um Gottes Willen nicht mit der 4,95€-JEDER-wird-sie-tragen-Bikini-Kampagne vom großen Schweden einlassen.
10Tacken für einen Bikini? Ich kauf zehn, zieh die übereinander an und entblättere mich sobald ich jemanden mit dem Gleichen sehe. Ha! Hättste gern H&M-Salesmanagement!
Drei Jahre kämpfe ich mittlerweile ehrfürchtig gegen den H&M-Bikinioverflow der JEDEN Sommer stattfindet und auch nächstes Jahr stattfinden wird. Bisher habe ich diesen leider immer kurz vor dem Ziel aus unerfindlichen Gründen aufgegeben.
 Also gut, ich bin nun seit 2 Monaten wieder verzweifelt auf der Suche nach einer Alternative, nach einer Bezahlbaren bitteschön! Jetzt, nach gefühlten 200 durchstöberten Onlineshops, den Gang in ALLE Geschäfte die mir einfiehlen die Bademoden verkaufen KÖNNTEN und einer kurzen Überlegung, vielleicht selbst einen zu nähen (hab ich beim zweiten Gedanken auch schnell wieder vergessen) - bin ich jetzt eine selbsternannte Bikiniexpertin und möchte in die Welt schreien: Warum in Hergotts Namen kosten alle schönen Bikinis mindestens soviel wie eine Acne-Jeans? Kann mir das jemand sagen, wieso ich für einen halben Quadratmeter "Schnelltrocken-Stoff" ungefähr 200€ berappen soll?
Mein Endgegner, der Urlaub (und die damit verbundene Zeitknappheit um weiter zu suchen) ist noch nicht überwunden - aber ich bin mit der angesammelten Wut, dem unerbittlichen Willen und der guten Sternenkonstellation bestens gewappnet!! Glück brauche ich nicht - aber wünscht mit Erfolg! (Foto via H&M)

Put my new shoes on...


Ich muss sagen, auf die Straße würde ich wahrscheinlich so heute noch nicht gehen, weil es doch ETWAS kalt ist. Aber die Tage werden noch kommen und solange tausche ich die Shorts gegen eine beige Chino und über die Blümchenbluse kommt ein Jäckchen.

(Hut-Panama, Brille-Burberry, Schmuck-Vintage/H&M, Bluse-Zara, Shorts-Zara, Socken-Falke, Schuhe-Fred de la Bretoniere)

Donnerstag, 20. Mai 2010

Selbstversuch

Als bekennender Single versuche ich, wenn ich morgens vor dem Kleiderschrank mein Tagesoutfit zusammenstelle, in erster Linie mir selbst zu gefallen. Ich habe ja niemanden Rechenschaft abzulegen. Dennoch ist es natürlich immer wieder schön, wenn stimmige Kombinationen mit einem Kompliment belohnt werden. Doch ich musste schon oft feststellen, dass viele Männer unter einem perfekten Outfit etwas komplett anderes verstehen, als wir Frauen. Neulich bestätigte sich diese Beobachtung wieder, als ich zwei Tage in Hamburg verbrachte. Mein Outfit war in Ordnung, aber keineswegs atemberaubend und trotzdem wurde ich innerhalb von 10 Stunden zweimal nach meiner Telefonnummer gefragt ohne mich auch nur ein Stück anstrengen zu müssen. Nach längerer Reflexion über die Beweggründe dieser Männer mich einfach mal an zu quatschen, sind mir zwei wesentlich Bestandteile meines Outfits eingefallen und zwar ein relativ kurzer Rock in Kombination mit Stiefeln. Ich mein ganz ehrlich ich habe keineswegs eine perfekte Figur und zu dem war ich auch noch vollgepackt mit Taschen und trotzdem ist es so einfach mit solchen Tricks die Aufmerksamkeit von Männern auf sich zu ziehen. Mein Fazit ist wir sind einfach zu schlau für die Männer und das ist gut so.

Mittwoch, 19. Mai 2010

Anstelle von Papier...

...sollte man Bäume lieber für schöne Brillen fällen.
Ich suche nämlich nach einem Brillengestell aus Holz, seitdem ich dieses tolle Modell von Herrlicht gefunden habe.



Leider habe ich dann auf Nachfrage rausgefunden, dass man für das Ding 1000 Mäuse auf die Ladentheke werfen muss und sie auch nur in ausgewählten Optikerfilialen zu finden ist.
Zum Glück hätte ich sie nicht als Korrekturbrille gewollt, mit Gläsern (auch aus Holzfasern!?!) hätte ich wahrscheinlich nochmal einige Scheine rausrücken müssen. 
Sei es drum, in der neuen Ausgabe der "Blonde" finde ich dann diese super Sonnenbrillen aus Holz:



Die kosten nur ungefähr 70€ und man kann sich sogar die Gläser und die Hölzer selbst aussuchen. 
Besser geht´s kaum - da muss ich mich jetzt nur noch für eins entscheiden. Das wird schwer!

Samstag, 15. Mai 2010

Naked!!!!!!

Freja Beha Erichsen splitterfasernackt! Wer sich traut, bitte hier entlang!            Die Damen von Nude&Nerd haben dieses Foto als Beispiel für den androgynen Trend gewählt. Ich habe bei diesem Anblick leider keine Zeit um über Trends nachzudenken, denn ich bin zu beschätigt damit, darüber nachzudenken, warum ein erfolgreiches Model nackt und derart frontal für die Kamera posiert!

Freitag, 14. Mai 2010

SchalSchalSchalSchal


Schal von "La Punta Sol" (100% Baumwolle). Ich hab meinen bei ebay für 6,99€ ersteigert. Momentan hat der Macher keine Weiteren eingestellt, jedoch kann man sie auch unter www.LaPuntaSol.de bestellen. Zwischen unterschiedlichen Farben und Techniken kann man selbst wählen, woraufhin der  Schal dann ganz exklusiv und individuell von Hand hergestellt wird. Meiner ist mit der "Sprayed-Technik" in schwarz bearbeitet worden.

Tush Magazine 2/2010



Das Tush-Magazine wird 20! 
Da lässt sich Chefredakteur Armin Morbach natürlich nicht lumpen und kauft sich Julia Stegner aufs Cover! Im Grunde genommen dreht sich auch 1/3 des Hefts um das Topmodel. Was aber wirklich interessant an der Ausgabe ist, ist Amanda Lepore (die man wahrscheinlich als die US-Transe mit den meisten Schönheits-OP´s kennt) die in die Rollen der ganz Großen schlüpft. Und ich muss applaudieren, denn die Key-Looks der fünf überwiegend deutschen Ikonen muss sie entweder vor dem Shooting bis zur Erschöpfung geübt haben oder sie hat es einfach im Blut. Chapeau!

Linda Evangelista - damals für Harpers Bazaar (September 1992)

Als Nadja Auermann in einer Jacke von Viktor & Rolf

Naomi Campbell - damals für die russische Vogue (April 2008)
Claudia Schiffer - damals für die deutsche Vogue (Juni 2008)

Oder als Karen Elson in einem Kleid von Thierry Mugler.
(Fotos: Abfotografiert, Copyright beim Verlag)